Ein Ufo-Sprecher sagte: „Das war ein Riesenerfolg, auch wenn es uns für die Passagiere und die Kollegen am Boden leidtut. Aber das muss jetzt sein.“Bei der AUA-Mutter Lufthansa fielen nach Unternehmensangaben ein Großteil der Kurz- und Mittelstrecken sowie vereinzelt Langstreckenflüge aus. Auch elf Österreich-Flüge wurden gestrichen. Der Flughafenbetreiber Fraport musste auf die Bremse treten und für gut 90 Minuten alle Starts von einem deutschen oder einem europäischen Flughafen mit Zielort Frankfurt stoppen. Ab Mittag entspannte sich die Lage etwas, sagte ein Fraport-Sprecher. Das Chaos an deutschen Flughäfen dürfte sich aber schon bald fortsetzen: „Der nächste Streik wird schnell kommen“, sagte der Ufo-Sprecher.Am Freitag haben die Austrian Airlines ihrer Mutter ausgeholfen und in der Früh zehn gestrandete Lufthansa-Passagiere auf ihrem ersten Flug von Wien nach Frankfurt mitgenommen. Für den Nachmittagsflug um 15:15 Uhr von Wien nach Frankfurt und die Retourstrecke setzt die AUA dann erneut eine größere Maschine ein. Aus Sicht der AUA sind die Streik-Auswirkungen „überschaubar“, denn „wir (AUA und Lufthansa) fliegen elfmal am Tag nach Frankfurt“, sagte ein Sprecher zur APA. Die AUA selbst sei vom Streik in Deutschland weiterhin nicht betroffen. Lufthansa-Passagieren wird geraten, sich vor Abflug auf der Homepage zu informieren; dort gibt es auch eine Liste mit gestrichenen Flügen. apa/dpa