Dies teilte Vorstandschef Christoph Franz am heutigen Dienstag auf der Hauptversammlung in Berlin mit. Das Atomunglück in Japan habe gezeigt, dass ein dauerhaft normaler Geschäftsbetrieb eher die Ausnahme bleiben werde. Er bekräftigte die Prognose, den Umsatz von zuletzt 27,3 Milliarden Euro und den operativen Gewinn 2010 von 876 Millionen Euro in diesem Jahr zu steigern.Höhere Treibstoffkosten, zusätzliche Kapazitäten im Markt und nur langsam zu steigernde Ticketpreise seien Herausforderungen für das Geschäft, erläuterte Franz. Die seit Jahresbeginn für Starts in Deutschland geltende Flugsteuer sei eine Belastung vor allem für den Konzern-Billigflieger Germanwings. Die positive Geschäftsentwicklung dürfte sich im Ergebnis am Jahresende widerspiegeln, so dass erneut die Voraussetzungen für eine Dividende gegeben sein dürften. Für 2010 sollte die Hauptversammlung eine Ausschüttung von 60 Cent je Aktie beschließen.dpa