Donnerstag, 25. Juni 2015

LVH: „Duale Ausbildung ist das Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft“

„Unser Nachwuchs ist die Zukunft des Handwerks“, betont lvh-Präsident Gert Lanz bei der Unterzeichnung des neuen Lehrlingspaktes.

Gert Lanz
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Gert Lanz

„Mit konkreten Maßnahmen soll den Jugendlichen nun der Einstieg in die Arbeitswelt vermehrt erleichtert und die Lehrbetriebe entlastet werden, um ein größeres Angebot an Ausbildungsplätzen zu schaffen.“

„Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter und Unternehmer sind konkurrenzfähig, innovativ und der Schlüssel für die Zukunft Südtirols. Sie sind das Rückgrat einer gut funktionierenden Südtiroler Wirtschaft. Seit jeher investieren Eltern und Betriebe in die Ausbildung der Lehrlinge. Seit geraumer Zeit setzt auch die Provinz Bozen verstärkt auf die duale Ausbildung und versucht, hiermit die nötigen Rahmenbedingungen für den Erfolg auszubauen“, erklärte Gert Lanz, Präsident des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister (lvh) bei der heutigen Unterzeichnung des Lehrlingspaktes.

Das Übereinkommen, das zwischen der Landesregierung, den Sozialpartnern, den Landesämtern und den Wirtschaftsverbänden ausgearbeitet wurde, wurde vor Kurzem von der Südtiroler Landesregierung gutgeheißen. Federführend bei der Ausarbeitung der Fördermaßnahmen für das Südtiroler Lehrlingswesen war auch der lvh.

Mehr Ausbildungsplätze 

„Bei der Schaffung der passenden Rahmenbedingungen wurden sowohl die Anforderungen der Jugendlichen, als auch jene der Betriebe berücksichtigt, damit wieder mehr Ausbildungsplätze für unseren Nachwuchs geschaffen werden können“, erklärt Lanz.

Großes Augenmerk wird im neuen Lehrlingspakt auf die duale Berufsausbildung gelegt, die mittlerweile als Vorzeigemodell gilt. „Wir wollen Eltern und Jugendlichen die Vorteile der dualen Ausbildung wieder bewusster machen und den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern“, erklärt Vize-Präsident Martin Haller. „Eine bedeutende Rolle spielen dabei auch unsere Unternehmen: Lehrbetriebe sollen entlastet und ihre Ausbildungsleistung wertgeschätzt werden.“

Zudem soll die Qualität der Lehrlingsausbildung an den Schulen und die traditionelle Lehre noch weiter optimiert werden: „In diesem Zusammenhang wünschen wir uns vor allem die Integration der nötigen Arbeitssicherheitsfortbildungen in die schulische Ausbildung, damit im Sommer oder nach Schulabschluss der praktischen Erfahrung nichts mehr im Wege steht“, erklärt Jasmin Fischnaller, Vorsitzende der Junghandwerker im lvh. „Wenn wir auch künftig Großes leisten wollen, brauchen wir unsere gute Ausbildung. Sie ist die Basis für Sicherheit, Eigenständigkeit und gute Chancen auf Karriere.“

stol