Montag, 06. Mai 2019

lvh-Lehrgang für Digitale Transformation am Start

Wegweisend und berufsbegleitend für Macher und Macherinnen: so beschreibt der lvh – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister die erste Ausgabe des Lehrganges Digitale Transformation, der in Zusammenarbeit mit der SMBS - Salzburg University Business School organisiert wird.

Digitalisierung hinkt in Südtirol noch in einigen Sparten hinterher. - Foto: APA (Symbolbild/dpa)
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Digitalisierung hinkt in Südtirol noch in einigen Sparten hinterher. - Foto: APA (Symbolbild/dpa)

Es ist das erste Mal, dass in Südtirol ein Lehrgang zum Thema Digitalisierung in dieser Form und mit universitärem Charakter angeboten wird. Der Lehrgang startet am 18. Oktober und richtet sich an Menschen in Schlüsselpositionen in kleinen und mittelgroßen Unternehmen. „Die Digitalisierung kommt in großen Schritten daher, wir wollen den Unternehmen eine Möglichkeit geben, sich intensiv und praxisnah mit dem Thema auseinanderzusetzen“, so der lvh-Präsident Martin Haller. Der Lehrgang fokussiert sich nicht nur auf Informationsvermittlung, sondern geht einen Schritt weiter: gemeinsam mit Fachexperten können die Teilnehmer eine Digitalisierungsstrategie für das eigene Unternehmen ausarbeiten. „Somit können die Teilnehmer das Ruder selbst in der Hand behalten und Entscheidungen zur Digitalisierung im Betrieb kompetent treffen“ erklärt Haller.

Damit das inhaltlich gelingt, haben der lvh gemeinsam mit der SMBS erfahrene Referenten ins Boot geholt, wie zum Beispiel Katja Hutter, Professorin an der Universität Salzburg für Marketing und Innovation oder Diego Calvanese, Professor für Datenintegration an der Uni Bozen und Experte für Künstliche Intelligenz. Aber auch Praktiker wie Bruno Mandolesi, Experte im Bereich virtuelle und erweiterte Realität oder Christoph Krause, Experte für digitale Geschäftsmodelle sind mit an Bord.

Zugang zum Lehrgang haben Personen mit Meisterdiplom, Gesellendiplom, Maturaabschluss oder Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung. Am Ende des Lehrganges bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat der Universität Salzburg ausgestellt. Insgesamt hat der Lehrgang er einen Wert von 40 ECTS Punkten.  Der Lehrgang findet an acht Wochenenden, meist Freitag und Samstag statt. Die Wochenenden sind auf den Zeitraum Oktober 2019 bis Juni 2020 verteilt. Sieben Module finden in Bozen und ein Modul in Salzburg statt. Intensiv miteingebunden sind auch einige Labore des NOI Techparks und die Smart Mini Factory der Freien Universität Bozen.  

stol

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