Freitag, 25. September 2020

lvh: Sicheres Arbeiten auf dem Dach

Immer noch hat der Großteil des Südtiroler Baubestandes keine Absturzsicherheitssysteme. Die lvh-Dachdecker bemühen sich weiterhin um die Sicherheit am Dach. „Sicheres Arbeiten muss überall gewährt sein“, betonte Obfrau Renate Gamper bei der Jahresversammlung. Die Sicherheit am Dach ist der Berufsgemeinschaft der lvh-Dachdecker ein sehr wichtiges Anliegen.

Die Jahresversammlung der lvh-Dachdecker.
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Die Jahresversammlung der lvh-Dachdecker. - Foto: © lvh
Gemeinsam mit den lvh-Berufsgemeinschaften der Kaminkehrer, Zimmerer, Bau- und Galanteriespengler sowie Elektrotechniker haben sie die Kampagne „Sicherheit am Dach – Ohne den wäre ich nicht mehr hier“ vor rund 2 Jahren ins Leben gerufen. Bei der Jahresversammlung der Dachdecker, die kürzlich stattfand, wurde die Kampagne erneut in den Mittelpunkt gerückt.

„Die Sensibilisierung spielt eine wesentliche Rolle. Doch nicht nur das Wissen über die Gefahren ist wichtig, sondern auch das Wissen über die richtige Anwendung der Sicherheitsvorkehrungen. Das System muss unbedingt für das Dach geeignet sein und professionell angebracht werden. Ebenso ist es wichtig, dass die Handwerker und Techniker, die auf dem Dach arbeiten, genau wissen, wie sie sich sichern müssen“, unterstrich Renate Gamper, Obfrau der lvh-Dachdecker.

In Zusammenarbeit mit den anderen Berufen möchten die Dachdecker diesem Thema mehr Sichtbarkeit verschaffen und sicheres Arbeiten überall gewähren.

Des Weiteren sprach Gamper aktuelle Themen wie das 4. Lehrjahr, das die Berufsgemeinschaft für die Dachdecker-Ausbildung fordert, die Klimahouse Messe sowie den Superbonus 110 Prozent an.

Bei der Jahresversammlung war lvh-Vizepräsident Giorgio Bergamo anwesend. Er unterstützt die Berufsgemeinschaft bei allen Themen, vor allem liegt ihm die Sicherheit am Dach sehr am Herzen.

stol