Freitag, 11. Juni 2021

lvh-Warentransporteure rüsten sich für die Zukunft

Das Jahr 2021 ist für die Warentransporteure mit vielen Herausforderungen gestartet. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, diskutierten die Warentransporteure bei der Jahresversammlung über verschiedene Möglichkeiten, den neuen Anforderungen gerecht zu werden und auf eine nachhaltige Mobilität zu setzen.

Die Jahresversammlung der lvh-Warentransporteure in der Landesprüfstelle in Bozen.
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Die Jahresversammlung der lvh-Warentransporteure in der Landesprüfstelle in Bozen. - Foto: © lvh
Die Extremzustände, denen die Warentransporteure in diesem Jahr aufgrund der Pandemie ausgesetzt waren, waren ein zentrales Thema bei der Jahresversammlung. „Es war eine prekäre Situation, die man uns zugemutet hat“, reflektiert Elmar Morandell, Obmann der Warentransporteure im lvh.

„Durch die geschlossenen Grenzen zu Österreich und Deutschland mussten viele Lkw-Fahrer stundenlang im Stau ausharren – und das oft bei kalten Minusgraden. Hinzu kam die Tatsache, dass viele keinen Zugang zu sanitären Anlagen hatten und keine warmen Mahlzeiten bekamen. Ich hoffe, dass alle eine Lehre daraus gezogen haben und die von der EU- Kommission vorgeschlagenen Green Lanes Wirklichkeit werden“, so Morandell.

Die Jahresversammlung wurde in der Landesprüfstelle in Bozen abgehalten. Markus Kolhaupt, Amtsdirektors des Kraftfahrzeugamtes, sowie lvh-Vizepräsident Giorgio Bergamo richteten die Grußworte an die Anwesenden. Andrea Lucci, Koordinator der Landesprüfstelle, berichtete über die Aktivitäten und Kompetenzen der Landesprüfstelle und unterstrich den neuen Weg der Digitalisierung in der Landesprüfstelle.

Die Zukunft des Transportsektors


Nachdem die EU ihr Hauptaugenmerk auf eine nachhaltige Entwicklung geworfen hat, und somit auch den Transport nachhaltiger gestalten möchte, wurden verschiedene alternative Antriebsmöglichkeiten vorgestellt. Walter Huber vom H2 Zentrum Bozen referierte über „H2 Wegweiser in die Zukunft: De-Karbonisierung und Neuorientierung der Mobilität“ und unterstrich den technischen Fortschritt, der zwar noch in der Probephase ist, aber bald Realität werden könnte.

Alex Gasser von Gasser Srl betonte, dass es bereits heute Alternativen zum herkömmlichen Diesel -Lkw gibt, nämlich LNG-Fahrzeuge. Wenn diese auch noch mit Bio-LNG betankt werden, sinkt der ökologische Fußabdruck beträchtlich.

Um auch in Sachen Führerscheine, CQC & Co. auf dem Laufenden zu bleiben, informierte die Direktorin des Amts für Führerscheine, Giovanna Valentini, die Anwesenden über die Neuerungen und Gesetzesänderungen diesbezüglich. Abschließend hatten die Mitglieder noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über verschiedenste aktuelle Anliegen auszutauschen.

stol

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