Ein entsprechendes Schreiben sei am Freitag an die Südtiroler Abgeordneten in Rom gegangen, so Lanz. „Das System bedeutet für die Betriebe nicht nur sinnlose Bürokratie, sondern auch bedeutende Mehrkosten“, erklärte Lanz. Mit dem Schreiben an die Parlamentarier erwartet sich der LVH Rückendeckung der Südtiroler Abgeordneten. Der Verband fordert alle Verantwortlichen dazu auf, die Wiedereinführung zu verhindern. Ebenfalls in dem Schreiben um Unterstützung angesucht hat der LVH bei seiner Forderung nach Rückerstattung der bereits eingezahlten Sistri-Beiträge an die Firmen. „Für diese Beiträge gab es keine Leistung, da Sistri nachweislich nicht funktioniert hat“, erklärte Lanz. „Die Betriebe brauchen eine verlässliche Gesetzgebung und sicherlich keine irrsinnigen Verordnungen und Gesetze, die nur Unruhe in die Unternehmen bringen und den dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwung zur Bewältigung der Schuldenkrise bremsen“, erklärte der LVH-Präsident hinsichtlich des „Katz- und Mausspiels, das die römische Politik betreibt“.