Gegen 9.40 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.067,04 Punkten, das entspricht einem kleinen Plus von 10,01 Einheiten oder 0,17 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 17,1 Einheiten oder 0,31 Prozent auf 5.562,51 Zähler.Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 12,67 Einheiten oder 0,54 Prozent auf 2.337,48 Punkte.Laut Händlern wurde es mit Erleichterung aufgenommen, dass der frühere EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti in Italien mit der Regierungsbildung beauftragt wurde und der Wirtschaftsexperte Lukas Papademos neuer griechischer Ministerpräsident ist. „Alles verlief nach Plan am Wochenende, wenn man so will“, sagte Anlagestratege Michael Turner von RBC Capital Markets. „Daher haben wir eine positive Reaktion.“Die Investoren hoffen, dass die beiden hoch verschuldeten Euro-Länder nun zügig entschlossene Reformen angehen werden und damit ein Zusammenbruch der Euro-Zone verhindert wird.Anleger sollten am Montag jedoch genau auf eine anstehende Auktion italienischer Staatsanleihen achten, die ein Gradmesser für das Vertrauen in das krisengeschüttelte Land sein sollte.Mit den Nachrichten aus Italien gab es zum Auftakt zunächst sehr deutliche Kursgewinne bei den Banken des Landes. Auch in Paris zählten Finanzwerte zu den größeren Gewinnern. So notierten BNP Paribas mit einem Aufschlag von 3,20 Prozent auf 33,265 Euro. Societe Generals verbesserten sich im Frühhandel um 1,56 Prozent auf 19,15 Euro.Fester zeigten sich in einem Branchenvergleich auch die Versicherer sowie Aktien aus dem Rohstoff-Bereich. Leichte Abschläge gab es hingegen bei den Sektoren Nahrungs- und Genussmittel sowie der Pharmabranche. Asiatische Börsen im PlusAuch an den Börsen Asiens stiegen die Kurse, der Euro erholte sich.An der Tokioter Börse legte der Nikkei-Index im frühen Handel 1,5 Prozent zu. Der MSCI-Index für die Aktienmärkte der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans zog 1,8 Prozent an. Der Euro stieg um 0,2 Prozent auf 1,3770 Dollar.Händler warnten allerdings, die eigentliche Markt-Nagelprobe werde die von Italien geplante Ausgabe fünfjähriger Staatsanleihen über drei Milliarden Euro im Tagesverlauf.apa/reuters