Donnerstag, 27. Juni 2019

Mehr Ausgaben fürs Wohnen, weniger für Lebensmittel

Im Jahr 2018 haben die Südtiroler weniger Geld für Lebensmittel, dafür mehr fürs Wohnen ausgegeben. Die ISTAT hat die Ausgaben aufgelistet.

Die Südtiroler Familie hat im Jahr 2018 mehr Geld fürs Wohnen ausgegeben als noch 2017.
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Die Südtiroler Familie hat im Jahr 2018 mehr Geld fürs Wohnen ausgegeben als noch 2017. - Foto: © shutterstock

Das Statistikinstitut ISTAT hat am Donnerstag die Daten der Konsumausgaben der Südtiroler Familien veröffentlicht. Im Jahr 2018 haben die privaten Haushalte in Südtirol pro Monat durchschnittlich 3324 Euro für Essen, Trinken, Wohnen, Mobilität und Sonstiges ausgegeben.

Gegenüber 2017 gingen die „realen“ Konsumausgaben um 2,7 Prozent zurück. Der italienische Durchschnitt liegt bei 2571 Euro, somit geben Südtirols Verbraucher pro Monat 753 Euro mehr aus. Im Jahr sind das 9036 Euro mehr.

Die Ausgaben der Familien sind gegenüber 2017 für Verkehr um 67 Euro und für Lebensmittel um 50 Euro monatlich gesunken. Für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe ist hingegen monatlich um 107 Euro mehr ausgegeben worden.

Der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Südtirol, Walther Andreaus, betont: „Der Konsumrückgang wäre noch stärker ausgefallen, wären nicht die figurativen Mieten um 167 Euro auf 881 Euro pro Monat gestiegen.“

Wohnen macht einen Anteil von 39 Prozent an den Gesamtausgaben der Südtiroler aus.

Kontrolle über die Ausgaben durch Haushaltsbuch

Wer wissen will, wo das Geld wirklich bleibt, sollte sich jedes Monat schwarz auf weiß Einnahmen und Ausgaben vor Augen führen.

Beim Budgetplanen hilft dabei unter anderem das Online-Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale Südtirol. Damit verschafft man sich einen Überblick über die Finanzlage des Haushaltes und kann bei drohenden roten Zahlen rechtzeitig gegensteuern.

stol / lmu

stol