Dienstag, 18. Februar 2020

„Die Südtiroler sollen Weltenbürger sein“

Am Dienstagvormittag ging der Südtiroler Unternehmerverband im Rahmen der Tagung „European School – ein Angebot auch für Südtirol?“ erneut auf die Wichtigkeit einer Schaffung einer „European School“ ein: „Unternehmen entwickeln sich ständig weiter“, sagte der Vizepräsident des Unternehmerverbandes, Heiner Oberrauch, genauso wie eine Gesellschaft.

„Die Südtiroler sollen europäische und Weltenbürger sein, ohne aber auf die eigenen Wurzeln zu vergessen“, so Heiner Oberrauch, Vizepräsident des Unternehmerverbandes am Dienstag. - Foto: © oberalp
So hätten sich die Bedürfnisse geändert, genauso wie die Anforderungen im Berufsleben. Mehrsprachigkeit sei das Um und Auf, so Oberrauch, um im Arbeitsleben erfolgreich zu sein. „Der Erwerb von Sprachen und die Öffnung für andere Kulturen ist für Südtirols Zukunft unabdingbar“, sagte der UVS-Vizepräsident.

„Die Südtiroler sollen europäische und Weltenbürger sein, ohne aber auf die eigenen Wurzeln zu vergessen.“ Oberrauch betonte auch, dass er sich durchaus Stipendien vorstellen könne, damit Schüler, deren Eltern nicht so finanzkräftig seien, auch diese Privatschule besuchen könnten.

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Bildungslandesrat Philipp Achammer betonte im Anschluss, dass er sich wünsche, dass Mehrsprachigkeit von den Südtirolern endlich als Reichtum wahrgenommen werde. „Das wird zwar oft gesagt, aber nicht immer so gedacht.“ Mehrsprachigkeit, so Achammer, sei ein riesiger Standortvorteil für Südtirols Unternehmen. „Nicht umsonst gelingt es dem Südtiroler Unternehmerverband Jahr für Jahr das Business-Forum mit Spitzenvertretern der italienischen und deutschen Industrie nach Bozen zu holen“, so Achammer.

sor