Die Kampagne des Landes Südtirol, des Südtiroler Wirtschaftsrings – Economia Alto Adige und der Handelskammer wurde auf einer Pressekonferenz am Freitag in der Bozner Handelskammer vorgestellt.„Gute Sprachkenntnisse verbessern die Geschäftschancen für Unternehmen und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit. Den Mitarbeitern selbst ermöglichen sie den Zugang zu besseren Jobs und stärken die persönlichen Kompetenzen. Außerdem sind sprachliche Fähigkeiten eine kulturelle Bereicherung und erleichtern die Kommunikation in einem mehrsprachigen Umfeld“, sind Handelskammerpräsident Michl Ebner und der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings Leo Tiefenthaler überzeugt.In die gleiche Kerbe schlägt Landesrat Philipp Achammer: „In Südtirol gibt es noch Sprachdefizite, sowohl bei den Landessprachen als auch bei den Fremdsprachen, die so weit wie möglich beseitigt werden sollen. Mehrsprachigkeit muss konsequent gefördert werden, damit sie zu einem wirklichen Wettbewerbsvorteil für Bürger und Gesellschaft wird.“Zielsetzung der KampagneDie Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert, den jeder in seinem persönlichen Umfeld spürt. Es ist das gemeinsame Ziel der Südtiroler Wirtschaft und des Landes, dieses Bewusstsein zu schärfen. Die Kampagne trägt deshalb die Botschaft: Mehr Mut zur Mehrsprachigkeit.In der Video-Kampagne treten junge Südtiroler im Alter zwischen 16 und 28 Jahre als Testimonials auf und machen den Wert der Mehrsprachigkeit im Alltag auf eine kreative Art und Weise sichtbar.Die Kampagne sucht einen humorvollen und persönlichen Zugang zum Thema: Die Testimonials singen ihr Lieblingslied in einer anderen Landessprache, in verschiedenen Berufs- und Alltagssituationen und nicht immer perfekt. Ganz nach dem Motto: Trau dich!Die Videos sind auf dem YouTube-Kanal der Kampagne zu sehen.Unterstützt werden sie dabei von Profi-Musikern, die im Hintergrund für den guten Ton sorgen. Nicht nur ihre Videos, sondern vor allem die Jugendlichen selbst sind damit Mutmacher für andere.Schwerpunkt der Kampagne bildet die digitale Kommunikation, um vor allem junge Menschen zu erreichen. Die Verbreitung erfolgt in erster Linie auf den Social Media Kanälen und den digitalen Plattformen der Initiatoren.stol