„Unser Ziel ist es, dass mehr Südtiroler Produkte auf den Tellern unserer Gastronomie landen“, erklärte Tourismus- und Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen interessierten Betrieben vier Experten beratend zur Seite. Sie unterstützen bei der Produktauswahl, helfen, die Speisekarten anzupassen, und geben Impulse für neue, kreative Rezepte mit regionalen Zutaten.<h3> Lokale Kreisläufe stärken</h3>„Von mehr Regionalität sollen nicht nur unsere heimischen Landwirte profitieren, sondern auch der Gastronomie- und Tourismussektor“, so Walcher. IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle bestätigte dies mit aktuellen Zahlen: Fast alle Touristen – nämlich ganze 97 Prozent – sind laut einer Umfrage bereit, mehr Geld auszugeben, wenn die Qualität stimmt. „Und für die meisten gehört zur hohen Qualität ganz klar die Verwendung regionaler Produkte.“ <BR /><BR />Die Initiative knüpft auch an ein neues Landesgesetz vom Mai 2023 an, das vorschreibt, dass Gaststätten die Herkunft von Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und Milchprodukten angeben müssen. Damit soll die Transparenz für Verbraucher erhöht werden.<h3> Zweite Auflage von „Gustoso“</h3>„Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzenten ist ein lebendiger Austausch entscheidend“, sagte SBB-Obmann Daniel Gasser. Deshalb fand zum zweiten Mal das Austauschformat „Gustoso“ statt. Köche, Hoteliers und Gastronomiebetriebe nutzten die Gelegenheit, im Gustelier des Hoteliers- und Gastwirteverbands (HGV) in Bozen direkt mit über 50 Produzenten ins Gespräch zu kommen.