Mittwoch, 10. Januar 2018

Mehr Schutz für Kleinanleger

Mehr Verbraucherschutz und mehr Transparenz bei Finanzanlagen: Das soll die neue EU-Richtlinie mit sich bringen, die seit einer Woche in Kraft ist. Bankenaufseher in der EU sprechen von einer kleinen Revolution im Bankensektor.

Eine neue EU-Richtlinie soll mehr Verbraucherschutz und Transparenz bei Finanzanlagen bringen.
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Eine neue EU-Richtlinie soll mehr Verbraucherschutz und Transparenz bei Finanzanlagen bringen. - Foto: © shutterstock

„Mifid II“ heißt die neue Richtlinie, die eine Reihe von neuen Bestimmungen vorsieht. Als Lehre aus der jüngsten Finanzkrise 2007/2008 soll etwa der Turbohandel an der Börse stärker überwacht werden. Auch soll verhindert werden, dass Anlegern riskante Produkte verkauft werden, ohne sie ausreichend über Risiken aufzuklären – Stichwort: Lehman-Zertifikate. Und sie sollen besser vor versteckten Gebühren geschützt sein.

Das macht es aber auch nötig, dass die Banken noch mehr Informationen bei ihren Kunden abfragen müssen: Wie hoch ihr Vermögen ist, wie viel Geld sie bei diversen  Banken deponiert haben und wie gut sie sich mit Aktien, Fonds  & Co. auskennen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Was auf die Kleinanleger zukommt und was Verbraucherschützer raten, lesen Sie im aktuellen „WIKU". 

stol