Freitag, 21. Februar 2020

ASGB-Jugend fordert mehr Sommerpraktikanten im öffentlichen Dienst

Der Vorsitzende der ASGB-Jugend, Kevin Gruber, fordert eine verstärkte Anstellung von Praktikanten in den Sommermonaten im öffentlichen Dienst und in Gesellschaften mit öffentlicher Beteiligung.

Für Gruber ist es nicht nachvollziehbar, dass in Sektoren, wie zum Beispiel im Sanitätsbetrieb kaum mit Sommerpraktikanten gearbeitet wird. (Schmuckbild)
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Für Gruber ist es nicht nachvollziehbar, dass in Sektoren, wie zum Beispiel im Sanitätsbetrieb kaum mit Sommerpraktikanten gearbeitet wird. (Schmuckbild)
Damit würden laut Gruber mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: „Einerseits hätten die Jugendlichen Gelegenheit, Arbeitserfahrungen zu sammeln. Dies ist insofern wichtig, als dass in den meisten Stellenausschreibungen auch bei Berufseinsteigern bereits Arbeitserfahrungen vorausgesetzt werden. Andererseits könnte man vor allem in den Sommermonaten, in denen überproportional viel Urlaub genommen wird, dem Personalmangel im öffentlichen Dienst und in Gesellschaften mit öffentlicher Beteiligung begegnen.“

Für Gruber ist es nicht nachvollziehbar, dass in Sektoren, wie zum Beispiel im Sanitätsbetrieb – im Gegensatz zur Landesverwaltung - kaum mit Sommerpraktikanten gearbeitet wird. Den Klagen der Pflegekräfte, dass Verwaltungstätigkeiten zu viel ihrer Zeit, die sie eigentlich am Patienten benötigen würden, einnehmen, könnte man durch die Anstellung von Praktikanten zumindest temporär effizient begegnen. Dasselbe gelte für Senioren- und Pflegeheime, aber auch für Bezirksgemeinschaften oder Gemeinden.

„Ich bin überzeugt davon, dass auch der zukünftige programmierte Personalmangel im öffentlichen Sektor durch eine verstärkte Anstellung von Sommerpraktikanten eingedämmt werden könnte. Denn man kann oft beobachten, dass Schnuppermonate das Interesse am Betrieb wecken. Man sollte nichts unversucht lassen, einem sich anbahnenden Personalnotstand gegenzusteuern“, so Gruber.

jot