Dienstag, 03. September 2019

Menschenschlangen vor Banken in Argentiniens Hauptstadt

In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires haben sich Menschenschlangen vor den Banken gebildet, weil viele Sparer nach der Einführung von Devisenkontrollen durch die Regierung ihre Einlagen abheben wollen. Die Menschen warteten am Montag noch vor der Bankenöffnung vor den Geldhäusern. Die Regierung hatte zuvor Devisenkäufe begrenzt, um die Landeswährung Peso zu stützen.

Menschen warteten noch vor Bankenöffnung vor den Geldhäusern Foto: APA (AFP)
Menschen warteten noch vor Bankenöffnung vor den Geldhäusern Foto: APA (AFP)

Argentinien steht seit Wochen verstärkt unter Druck durch einen Kursrutsch des Peso, der seit dem 11. August zum Dollar mehr als 20 Prozent an Wert verloren hat. Damals hatte der wirtschaftsfreundliche Präsident Mauricio Macri eine Vorwahl gegen seinen linksgerichteten Herausforderer Alberto Fernandez verloren. Dieser gilt nun als Favorit für die Präsidentenwahl im Oktober. An den Finanzmärkten gibt es die Sorge, dass der Peso-Verfall dazu führen könnte, dass das Land seine Dollar-Schulden nicht mehr begleichen kann.

apa/ag.

stol