Vor einigen Wochen hatten die Behörden Meta einstweilige Maßnahmen angedroht, weil der Ausschluss konkurrierender Chatbots auf WhatsApp nach vorläufigen Untersuchungen den Wettbewerb behindere. Im Jänner hatte der Konzern den Messengerdienst in Italien auf Anordnung der dortigen Kartellwächter geöffnet. Auch dort dauern die Ermittlungen an. In Brasilien muss Meta nach einem Gerichtsurteil Dritten ebenfalls Zugang gewähren.<BR /><BR />Das KI-Startup Interaction Company of California pochte trotz des Meta-Zugeständnisses auf eine einstweilige Anordnung durch die EU. Firmenchef Marvin von Hagen kritisierte Metas Preispolitik für einen WhatsApp-Zugang als „schikanös“. „Eine wettbewerbsfeindliche Beschränkung wird schlicht durch eine andere ersetzt.“ Sein Unternehmen, das den KI-Assistenten Poke.com entwickelt, hatte Beschwerde gegen die Praktiken von Meta eingelegt. Auf WhatsApp kann vorwiegend nur die hauseigene Künstliche Intelligenz (KI) „Meta AI“ genutzt werden.