Dienstag, 30. November 2021

„HGV könnte 2G-Regel für alle Mitarbeiter einfordern“

Ab 1. Februar gilt in den Falkensteiner-Hotels für alle Mitarbeiter die 2G-Regel: Alle Mitarbeiter müssen also entweder geimpft oder genesen sein, ein Corona-Test wird nicht mehr akzeptiert. Dies wird nicht nur in den Falkensteiner Hotels in Österreich umgesetzt, sondern in allen 7 Ländern, in denen die Gruppe tätig ist. Für Südtirol hätte der Geschäftsführer der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG), Otmar Michaeler, einen Vorschlag.

„Schlussendlich geht es auch um die Existenz des Unternehmens und um eine Vielzahl an Arbeitsplätzen.“
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„Schlussendlich geht es auch um die Existenz des Unternehmens und um eine Vielzahl an Arbeitsplätzen.“ - Foto: © shutterstock
Ab 1. Februar gilt in Österreich eine allgemeine Impfpflicht. Die Einführung der 2G-Regel bei den Mitarbeitern ist daher ein Muss. Doch das Management der Falkensteiner-Hotels geht darüber hinaus und will dies in allen Betrieben der Unternehmensgruppe, die in 7 europäischen Ländern tätig ist, einführen - also auch in Südtirol.

„Wir kommen aus dieser Situation nur heraus, wenn sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen“, sagt Michaeler zu STOL. Zudem bedeute eine durchgängige 2G-Regel bei den Mitarbeitern nicht nur mehr Sicherheit für die Mitarbeiter selbst, sondern auch für die Gäste.





Einige Mitarbeiter sind skeptisch und einige werden sich nicht impfen lassen – davon müsse man leider ausgehen. „Aber als Unternehmer tragen wir eine Verantwortung – gegenüber unseren Mitarbeitern, gegenüber unseren Gästen und gegenüber unserem Unternehmen“, so Michaeler.





„Schlussendlich geht es auch um die Existenz des Unternehmens und um eine Vielzahl an Arbeitsplätzen“, so Michaeler. „Wir wissen mittlerweile, dass die Impfung viele Leben gerettet hat und dass wir ohne Impfung in Südtirol wohl schon längst wieder im Lockdown wären.“ Daher sei der Weg, den man gehen müsse, klar vorgezeichnet, sagt der Unternehmer.


Was Südtirol anbelangt, so könnte der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) als Interessensvertreter laut Michaeler mit gutem Beispiel voran gehen und in der Gastronomie sowie der Hotellerie für alle Mitarbeiter die 2G-Regel einfordern.

„Das wäre ein wichtiges und starkes Signal für die gesamte Branche und würde unseren Mitarbeitern Klarheit geben. Aber auch unseren Gästen könnten wir Südtiroler Hoteliers damit in ihrem Urlaub ein höchstmögliches Maß an Sicherheit bieten.“

Zudem würde so eine unnötige Fluktuation vermieden: „Solange es keine einheitlichen Regelungen für alle Betriebe gibt, werden einige Mitarbeiter hin und her wechseln - je nachdem, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht.“ Das sollte man verhindern, da es die eh schon angespannte Situation für alle noch zusätzlich verschärfen würde, sagt Michaeler.

sor