Anerkannt seien bisher aber nur Forderungen in Höhe von 47 Millionen Euro, während Benko angebe, über Eigenmittel von 300.000 Euro zu verfügen.<BR /><BR />Die höchsten Forderungsanmeldungen gebe es aus Abu Dhabi, hieß es im Bericht. Dort hatte Benko Investoren gefunden. Er war 2019 auch einmal Teil einer offiziellen Delegation dorthin unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz.<BR /><BR />Aber auch der Staat will Geld zurück: Das Finanzamt fordere 8 Millionen Euro, die Gesundheitskassa 31.000 Euro. Ein regionaler Tourismusverband wiederum hat rund 1.000 Euro angemeldet, für Telefon- und/oder Internetrechnungen seien es 1.300 Euro. Ein Insolvenzverfahren, in dem eine Einzelperson mit Forderungsanmeldungen in der Höhe von 2,7 Milliarden Euro konfrontiert gewesen sei, habe es in der heimischen Wirtschaftsgeschichte bisher noch nicht gegeben, sagte Gläubigerschützer Gerhard Weinhofer dem ORF. Bleibt es bei der angegebenen Eigenmittelhöhe, wird am Ende wenig zu holen sein.