Mittwoch, 29. Mai 2019

Miriam Höller: „Ziele sind unser größter Antrieb“

Sie hat an „Germany’s next Topmodel“ teilgenommen, war Kampagnengesicht von Reebok und Deutschlands erfolgreichste Stuntfrau – bis ein Unfall ihren Berufstraum platzen ließ. Heute hat sich Miriam Höller wieder ins Leben zurückgekämpft und macht nun anderen Menschen Mut. Über ihr Leben, ihre Schicksalsschläge und das Wiederaufstehen spricht sie im aktuellen „WIKU“.

Miriam Höller.
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Miriam Höller.

Am 19. Juli steht Miriam Höller im Rahmen des Südtiroler Wissensforums in Bozen auf der Bühne.  Ihr  Thema: „Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer Leben.“ Ein Thema, mit dem sie sich gut auskennt. Denn ihre Komfortzone musste das Model unfreiwillig selbst verlassen: 2016 brach sie sich bei einem Stunt beide Füße.

Es folgten mehrere Operationen und eine lange Zeit im Rollstuhl. Nur 6 Wochen nach dem Unfall verunglückt zudem ihre Liebe, Kunstflug-Weltmeister Hannes Arch, bei einem Helikopterabsturz tödlich. „Ich habe innerhalb von 6 Wochen alles, was ich mir aufgebaut und für das ich hart gekämpft habe, verloren. Ich saß ohne jegliche Zukunfts-Perspektive mit vermeintlichem Identitäts-Verlust, Existenzängsten und gefühlten 2 herausgerissenen Flügeln am Boden, verfluchte das Leben und erstickte fast an Wut und Selbstmitleid“, sagt Miriam Höller rückblickend.

Doch die heute 31-Jährige hat sich wieder aufgerappelt – und hat sich wieder Ziele gesetzt. „Ziele sind unser größter Antrieb. Somit ist das Definieren von neuen Zielen der erste Schritt, um aus Schicksalsschlägen herauszukommen“, erzählt Höller im „WIKU“-Interview. Ihren ursprünglichen Beruf als Stuntfrau wird sie zwar nie mehr ausüben können, dafür sieht sich heute als Stuntfrau ihres eigenen Lebens.

Über ihre Vorbilder, ihr Leben und ihre heutigen Ziele spricht  Miriam Höller im aktuellen „WIKU“.

Der WIKU ist Beilage der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol