In der „Apfelwiese der Zukunft“ widmete sich ein ganzer Bereich den digitalen Lösungen für den Apfelanbau. Insgesamt 11 Unternehmen stellten hier ihre Innovationen vor, darunter das Südtiroler Start-up Naturamon. <BR /><BR />„Wir haben eine Software entwickelt, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Videos von Obstplantagen analysiert“, erklärt Martin Clementi von Naturamon. Die Software erfasst die Anzahl der Bäume, Blüten und Äpfel und erstellt daraus detaillierte Karten und Datenanalysen für die Landwirte. <BR /><BR />„Durch die Aufzeichnung und Auswertung von Videos, die etwa mit herkömmlichen Action-Kameras aufgenommen werden, können Landwirte die Entwicklung ihrer Felder über die Zeit verfolgen und gezielte Maßnahmen zur Ertragssteigerung ableiten“, ergänzt Clementi.<h3> Apfelernte mit Roboterarm</h3>Ein weiteres großes Highlight der diesjährigen „Interpoma“, das zahlreiche Schaulustige an den Stand zog, war der vollautomatisierte Ernteroboter des slowenischen Unternehmens PeK Automotive. „Er besteht aus 6 Roboterarmen, die mithilfe von Kameras die Früchte erkennen. Die Bewegung der Arme wird der menschlichen Bewegung nachempfunden und so gesteuert, dass keine Schäden an den Äpfeln entstehen“, erklärt Domenico Tucci, Verkaufsleiter bei PeK Automotive.<BR /><BR />Auch das französische Unternehmen Arbow Flow präsentierte eine Neuheit auf der „Interpoma“. „Unser Produkt ist eine App, mit der man ganz einfach die Färbung und Größe der Früchte messen kann, indem man ein Foto von der Großkiste macht“, erläutert Martin de Reywal, Verkaufsleiter bei Arbow Flow. Kurz nach der Aufnahme erscheint bereits eine vollständige Analyse auf der App.<BR /><BR />Die Messe bot Besuchern letztmalig die Gelegenheit, die „Apfelwiese der Zukunft“ hautnah zu erleben. Einen näheren Einblick gibt es im Video.<BR /><BR /> <video-jw video-id="nFMsuXSP"></video-jw>