Das Modeunternehmen mit Sitz in Mailand meldete 2013 ein 8,3-prozentiges Umsatzplus auf 2,18 Mrd. Euro.Das Ebit stieg um 18,2 Prozent auf 401 Mio. Euro. In den Unternehmenskassen verfügt der ewig braungebrannte Modezar über liquide Mittel in Höhe von 700 Mio. Euro.Armani viertreichster Italiener6.700 Mitarbeiter beschäftigt die Gruppe Armani in aller Welt. 12 Produktionswerke stellen die exklusiven Produkte des Nobelschneiders her, die weltweit in 2.473 Boutiquen angeboten werden.100 Mio. Euro investierte der im norditalienischen Piacenza geborene Armani im vergangenen Jahr zur Konsolidierung seines Shopnetzes.„Wir sind die erste globale Marke der italienischen Fast-Fashion-Produktion“, berichtete Armani, der laut dem US-Magazin Forbes der viertreichste Italiener ist.Jetzt plant er die Akquisition des restlichen 50-prozentigen Anteils an seiner A/X Armani Exchange, einer Tochtergesellschaft mit 270 Geschäften und 3.000 Mitarbeitern.„Es ist von wesentlicher Bedeutung für uns, die komplette Kontrolle über eine vor allem für den US-Markt besonders relevante Marke zu übernehmen. A/X wendet sich an eine junge und internationale Kundschaft. Mit dieser Akquisition können wir das Vertriebssystem ausbauen und eine direktere Kontrolle über das Image der Marke erhalten“, so Armani.Börsengang ausgeschlossenDer Modezar setzt stark auf seine Unabhängigkeit und will von einem Börsengang (IPO) nichts wissen.„Ich habe mich immer bemüht, mir genug Liquidität in den Kassen zu sichern. Damit kann ich ruhig schlafen. Eine gute Kassenliquidität bedeutet Unabhängigkeit und Solidität. So kann man auf unerwartete Situationen reagieren und wichtige Gelegenheiten beim Schopf packen. Man sollte vor allem von niemandem abhängig sein“, betonte Armani.apa