Er halte den Schirm zwar für eine gute Sache, sagte Regierungschef Mario Monti am Samstag in Mailand auf einer Diskussionsveranstaltung auf eine entsprechende Frage.Aus seiner Sicht benötige Italien aber weder jetzt Hilfen daraus noch werde es künftig welche benötigen.Wahlen 2013 mit Spannung erwartetIn Italien soll im kommenden Frühjahr ein neues Parlament gewählt werden. Das Votum wird an den Finanzmärkten mit großer Spannung erwartet.Viele Anleger fürchten, eine neue Regierung könne den von Monti eingeschlagenen Reformweg verlassen.Daher gab es zuletzt Spekulationen, Monti könne noch vor der Wahl Hilfen aus dem Rettungsfonds beantragen.Diese wären dann wohl an ein striktes Einsparprogramm gebunden, dem auch eine neue Regierung verpflichtet wäre.Monti: "Politisches Engagement endet mit Neuwahlen"Monti selbst hat erst am Samstag seine Ansicht in Sachen Wahlen klargemacht: "Mein politisches Engagement endet mit den Neuwahlen," so Monti laut Medienberichten bei einer Rede in Mailand.Sollten es die Umstände jedoch nötig machen, werde er auch weiterhin den Premierposten bekleiden.apa/reuters/stol