hds-Präsident Philipp Moser warnt vor negativen wirtschaftlichen Folgen. Jeder zusätzliche Feiertag bedeute für die Unternehmen höhere Kosten und geringere Produktivität. „Damit sinken auch die Wertschöpfung und das Bruttoinlandsprodukt“, so Moser.<BR /><BR />Bereits bei der Abschaffung des Feiertags in den 1970er-Jahren sei in den meisten Kollektivverträgen ein Ausgleich vorgesehen worden: Beschäftigte erhielten 32 Freistunden als Ersatz. Diese Regelung müsste im Falle einer Wiedereinführung wieder aufgehoben werden, fordert der Verband.<h3> Moser: „Das ist der falsche Weg“</h3>Auch für den öffentlichen Dienst entstehen Mehrkosten. Ab 2027 werden die zusätzlichen Ausgaben laut Berechnungen auf rund 10,6 Millionen Euro geschätzt – davon 8,7 Millionen Euro für den staatlichen Gesundheitsdienst und 1,8 Millionen Euro für Überstunden bei Polizei, Streitkräften und Feuerwehr.<BR /><BR />Der hds sieht in der geplanten Regelung eine unnötige Belastung für Betriebe und Staat. „Gerade in Zeiten, in denen Effizienz und wirtschaftliche Stabilität gefragt sind, ist dies der falsche Weg“, betont Moser.