„Die Ausstrahlung hat unsere Verkäufe in die Höhe schnellen lassen“, sagt Dieter Kofler. <BR /><BR />Am Montag haben knapp 2 Millionen Zuschauer den Auftritt des Ehepaars Dieter Kofler und Gertraud Lantschner in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX mitverfolgt. In der beliebten Fernsehsendung können Unternehmer ihre Produktideen vor Investoren – den „Löwen“ – präsentieren und sie überzeugen, ins Geschäft einzusteigen.<BR /><BR />Die beiden Südtiroler wollten mit dem „Boulderball“ – mit dem man nicht nur die Fingerfertigkeit, sondern auch die Konzentration trainieren kann – die Investoren überzeugen. Am Ende reichte es aber nicht für einen Deal. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1028847_image" /></div> <BR />Die Enttäuschung der beiden war zwar am Anfang groß, doch sie können die Entscheidung der Löwen nachvollziehen. „Bei unserem Auftritt im März 2023 (Anm. d. Red. Sendung wurde vor einem Jahr im Frühjahr 2023 aufgezeichnet) waren wir erst 3 Monate auf dem Markt, wir hatten kleine Zahlen. Die Investoren haben da keine Möglichkeit gesehen, Geld zu verdienen“, sagt Dieter Kofler.<BR /><BR />Stünde man jetzt nochmals vor den „Löwen“, sehe die Situation deutlich anders aus und hätte bessere Verkaufszahlen vorzuweisen, ist Kofler überzeugt. <h3> Tagesgeschäft um das 20-Fache gestiegen</h3>Obwohl das Ehepaar ohne Deal „Die Höhle der Löwen“ verlassen musste, hat sich die Teilnahme mehrfach gelohnt, sind die beiden überzeugt. <BR /><BR />„Wir haben viele Leute kennengelernt, wir durften einen Blick hinter die Kulissen einer TV-Show werfen und das war beeindruckend“, sagt Gertraud Lantschner. Nach der Zusage galt es mehrere Vorauswahlen zu überstehen, bis man vor den Investoren sein Produkt präsentieren durfte. Der Pitch war bis ins kleinste Detail geplant. „Es war wie ein Drehbuch auswendig zu lernen“, sagt Lantschner.<BR /><BR /><embed id="dtext86-64768264_quote" /><BR /><BR />Gelohnt hat sich der Auftritt aber auch wegen der TV-Ausstrahlung, von der die beiden selbst erst 3 Wochen vor Sendetermin erfahren haben. „Während der Sendung sind die Zugriffe auf unsere Webseite auf über 10.000 gestiegen und im Webshop sind durchgehend Bestellungen eingegangen. Auf Amazon waren wir in der Kategorie Spielzeuge eines der meistgesuchten Artikel“, erzählt Kofler. Das Tagesgeschäft sei um das 10- bis 20-Fache gestiegen. <h3> Neue Produkte und stationärer Handel</h3>Bisher sind die beiden Vertriebskanäle, auf denen der „Boulderball“ verkauft wird, der eigene Webshop und Amazon. Mittlerweile sind die beiden dabei, das Produkt auch in die USA zu bringen – auch in Japan gebe es Geschäfte mit Großhändlern. <BR /><BR />Geplant sind auch neue Produkte. „Unter anderem soll ‚Boulderball' wie ein Gesellschaftsspiel konzipiert werden“, sagt Gertraud Lantschner. Ende des Jahres soll ein weiteres neues Produkt erscheinen – mehr verraten die beiden noch nicht. Fest steht nur, dass die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut werden müssen, ohne dabei Trentino-Südtirol zu verlassen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1028850_image" /></div> <BR /><BR />Auch den Weg in den stationären Handel möchten die beiden weiter vorantreiben. „Nach der Ausstrahlung haben sich viele Wiederverkäufer gemeldet.“ In gewissen Läden in Südtirol ist der „Boulderball“ bereits zu finden. <BR /><BR />Dankbar sind die Gründer für die rege Unterstützung, die sie bereits im Vorfeld erhalten haben. „Ich finde, in Südtirol bekommt man als Start-up viel Hilfe. Sowohl vom Handwerkerverband lvh als auch von anderen Seiten“, ist Kofler überzeugt.