„Die scheinen künftig auch auf der Lizenz auf. Gleichzeitig sind damit aber weitere Zustellbetten nicht mehr möglich“, so Schatzer, der betont, es handle sich nicht um zusätzliche oder um neue Betten. „Diese Betten hat es alle schon gegeben. Da war vielleicht bisher das 2-Bett-Zimmer mit einer ausziehbaren Couch, die im Fall als 2 weitere Schlafplätze genutzt werden konnte“, so Schatzer. <BR /><BR />Nun liegen die Meldungen von 80 Gemeinden vor: 17.000 Betten. Am Schluss dürften es dann wohl rund 20.000 Gästebetten sein, die in den Gemeinden wegen des geplanten Betten-Stopps nachgemeldet wurden. Das schätzt jedenfalls Schatzer.<BR /><BR />Bei den Nachmeldungen die Nase vorne haben wenig überraschend Südtirols Touristenhochburgen. Allen voran Kastelruth mit 1000 nachgemeldeten Betten (auf rund 100 Gesuche). „Wir haben aber auch das Gegenteil, nämlich gar keine Nachmeldungen in touristisch schwachen Zonen wie etwa in Franzensfeste“, so Schatzer.<BR /><BR />Auf die Gemeinden kommt nun viel Arbeit zu, denn sie müssen jeden Betrieb kontrollieren. „Werden nicht alle urbanistischen, sanitären sowie Brandschutzbestimmungen eingehalten, werden die nachgemeldeten Betten entsprechend reduziert.“ Nach der Prüfung durch die Gemeinden ist das zuständige Landesamt dran.