Montag, 13. Januar 2020

Nahverkehr: Neues Jahr, alte Querelen

Neues Jahr, alte Querelen in Sachen öffentlicher Nahverkehr. Nach dem Besitzanspruch auf Busse, Seilbahnen und Remisen droht SAD-Chef Ingemar Gatterer nun mit dem Abzug seiner Fahrer. Das berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner Montagsausgabe.

Zwischen Land und SAD fliegen weiterhin die Fetzen.
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Zwischen Land und SAD fliegen weiterhin die Fetzen. - Foto: © DLife/LO

Im Falle der angepeilten Inhouse-Lösung müsse sich das Land um 200 neue Buslenker umschauen.

Am Landesgericht in Mailand könnte dieser Tage eine kleine Vorentscheidung fallen, wohin die Reise für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol führen dürfte.

Dann nämlich beginnt jenes Zivilverfahren, in dem SAD-Chef Ingemar Gatterer die Besitzverhältnisse von insgesamt 190 Bussen, die derzeit im Südtiroler Nahverkehr im Einsatz sind, geklärt wissen will.

Unabhängig vom Ausgang dieses Gerichtsverfahrens und den Besitzverhältnissen der Busse dürfte das Land Ende dieses Jahres wohl in jedem Fall aber vor einem personellen Problem stehen.

Wie SAD-Mehrheitseigner Gatterer bereits wissen ließ, käme eine Beteiligung an der vom Land angepeilten Inhouse-Lösung schon rein juridisch nicht in Frage.

em