Freitag, 13. Juli 2018

Neue Arbeitsmodelle im Gastgewerbe

Am vergangenen Donnerstag hat im Hotel Vinschgerhof in Vetzan bei Schlanders das zweite Event der Veranstaltungsreihe „Zukunftswerkstatt Südtirol“ der Handelskammer Bozen zum Thema Arbeitsformen der Zukunft stattgefunden. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung waren die Herausforderungen von innovativen und flexiblen Arbeitsmodellen speziell im Südtiroler Gastgewerbe.

Michl Ebner, Präsident Handelskammer Bozen, Markus Schenk, Arbeitsrechtsberater, Manfred Pinzger, Vinschgerhof Vetzan, Dieter Pinggera, Bürgermeister Gemeinde Schlanders, Alfred Aberer, Generalsekretär Handelskammer Bozen, Georg Lun, WIFO-Direktor. - Foto: Handelskammer Bozen
Badge Local
Michl Ebner, Präsident Handelskammer Bozen, Markus Schenk, Arbeitsrechtsberater, Manfred Pinzger, Vinschgerhof Vetzan, Dieter Pinggera, Bürgermeister Gemeinde Schlanders, Alfred Aberer, Generalsekretär Handelskammer Bozen, Georg Lun, WIFO-Direktor. - Foto: Handelskammer Bozen

Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat im Frühjahr 2018 eine Studie zu den Arbeitsbedingungen im Südtiroler Gastgewerbe präsentiert. Als positive Aspekte wurden darin die vielfältigen, auch internationalen Berufsmöglichkeiten, die guten Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sicheren Arbeitsplätze sowie der gut erreichbare beziehungsweise nahe Arbeitsort hervorgehoben.

Kritische Aspekte, die aufgeworfen wurden, waren dagegen zu lange Arbeitszeiten, beziehungsweise Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie die häufig damit zusammenhängende schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Flexible Arbeitszeiten: Beruf und Privatleben besser vereinbar?

Genau hier können neue Arbeitsformen und -modelle zum Einsatz kommen. Der Hauptreferent des Abends, Arbeitsrechtsberater Markus Schenk, zeigte in seinem Referat auf, wie es durch flexible Arbeitszeiten und betriebliche Hilfsmaßnahmen gelingen kann, die Vereinbarung von Privatleben und Beruf zu erleichtern. Auch die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten.

„Das Südtiroler Gastgewerbe ist ein Sektor, der den Fachkräftemangel besonders spürt. Umso wichtiger sind innovative, flexible und oft auch individualisierte Konzepte, die es ermöglichen, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und sie damit im Betrieb zu halten beziehungsweise als attraktiver Arbeitgeber neues Personal zu gewinnen“, ist Handelskammerpräsident Michl Ebner überzeugt.

stol

stol