Freitag, 15. Januar 2016

Neue Impulse für Bergbauern

Eine Bergbauernfamilie kann vom und am Hof langfristig nur leben, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Ein Aktionsplan soll die Zukunft der Berglandwirtschaft sichern. Diesen hat Landesrat Arnold Schuler kürzlich der Landesleitung der Südtiroler Bauernjugend vorgestellt.

Foto (von links): Landesrat Arnold Schuler, SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler, SBJ-Landesobmann Sieghard Alber.
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Foto (von links): Landesrat Arnold Schuler, SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler, SBJ-Landesobmann Sieghard Alber.

„Die Schwerpunktprojekte konzentrieren sich auf die Bereiche Fleisch, Milch, Stein- und Beerenobst sowie Gemüse, Getreide und Kräuter. Und zwar nicht nur in der Produktion, sondern auch und verstärkt in der Verarbeitung“, erklärt der Landesrat.

Am Beispiel Fleisch etwa wird das Potential deutlich. Schuler ist überzeugt, dass es für hochwertiges Fleisch viel Nachfrage gibt, sei es in der Spitzengastronomie wie auch im Einzelhandel: „Der Markt wünscht sich ein kontinuierliches Angebot mit hoher Qualität. Die Produktion von Qualitätsfleisch kann für einige Betriebe eine Alternative zur Milcherzeugung oder auch ein zweites Standbein sein.“

Starkes Netzwerk für große Herausforderungen

Um diese Ziele zu erreichen wird über den Aktionsplan am Versuchszentrum Laimburg verstärkt Forschung im Bereich der futterbaulichen Aspekte für die Milch-, aber auch für die Fleischproduktion betrieben.

Die Freie Universität Bozen beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Basis für eine erfolgreiche Schlachttierproduktion, vom Rind-, über Schweinefleisch bis hin zum Geflügel und die Beratungsorganisationen bringen Inputs aus der Praxis ein. „In diesem Kreislauf haben wir so ein starkes Netzwerk, das uns Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft gibt“, berichtet Schuler abschließend.

stol