Während die Marke bisher vor allem als Destinationsmarke sowie als Qualitäts- und Herkunftszeichen für Agrarprodukte bekannt war, wird sie nun schrittweise auch anderen Schlüsselbranchen zugänglich gemacht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1104645_image" /></div> <BR /><BR />Ziel dieser Weiterentwicklung, die von IDM Südtirol initiiert wurde, ist die Etablierung der <b>Marke Südtirol</b> als regionsübergreifendes Markenzeichen. Im Rahmen dieser Erweiterung wurde die Holzbranche als Pilotsektor ausgewählt, da sie sowohl für die regionale Wirtschaft als auch für die nachhaltige Entwicklung Südtirols eine bedeutende Rolle spielt.<BR /><h3> Der Sektor Holz in Südtirol</h3>Der Sektor Holz trägt mit 1,7 Milliarden Euro Produktionsleistung zu <b>6,8 Prozent</b> zum Bruttoinlandsprodukt von Südtirol bei.<BR /><BR />„Die Betriebe des Sektors Forst & Holz sind mit einem Jahresumsatz von circa 1,5 Milliarden Euro nicht nur wirtschaftlich sehr stark, sondern verfügen auch über eine sehr hohe Kompetenz in der Verarbeitung von Holz. Mit ihren innovativen Produkten, Techniken und ihrem langjährigen Know-how sind die Betriebe dieses Sektors für Kunden in und außerhalb Europas sehr interessant,“ sagt Landeshauptmannstellvertreter und Wirtschaftslandesrat Marco Galateo.<BR /><h3> „Holz als grünes Gold Südtirols“</h3>Luis Walcher, Landesrat für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus, hebt hervor: „Holz ist das grüne Gold Südtirols und ein entscheidender Entwicklungsfaktor für das Land, der rund 19.000 Personen ein Einkommen bietet – vor allem im ländlichen Raum. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-67667195_quote" /><BR /><BR />Der Wald gehört sehr vielen Eigentümern, was die Bewirtschaftung nicht einfacher macht. Deshalb brauchen diese für die Waldbewirtschaftung und -pflege auch weiterhin die Unterstützung des Landes. Zudem ist Holz ein äußerst nachhaltiger Rohstoff. Gerade in Zeiten des Klimawandels, einer zunehmenden Verknappung der Rohstoffe und der Umsetzung der Energiewende kann Holz eine Antwort und Lösung für viele dieser aktuellen Herausforderungen sein“.<BR /><h3> Die Marke Südtirol</h3> Die <b>Marke Südtirol</b> signalisiert hohe Standards: „Wer diese Marke trägt, zeigt Verbundenheit mit der Region, hält die Förderung nachhaltiger Werte hoch und signalisiert hohe Qualitätsstandards. Damit setzen sich die Träger gegenüber der Konkurrenz ab und können Kunden ansprechen, denen diese Werte wichtig sind“, erklären UVS-Präsident Heiner Oberrauch und lvh-Vizepräsident Hannes Mussak. <BR /><BR />Auch Erwin Hinteregger, CEO IDM Südtirol, hebt hervor, dass es weltweit bisher kaum Beispiele für Regionen gibt, die so umfassend und aktiv gemanagt werden. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-67667198_quote" /><BR /><BR /><BR />Dank dem Erweiterungsprozess für die Holzbranche liegt nun ein System für die Markenvergabe vor, dass künftig auch in anderen Sektoren Anwendung finden wird – allerdings selektiv: „Starke Marken differenzieren sich durch Anziehungskraft, nicht durch Ausdehnung“, so Hinteregger.<BR /><h3> Kriterien für Unternehmen</h3>Die Kriterien für Unternehmen, die künftig Markenträger werden möchten, umfassen die Bereiche Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation. <a href="https://www.idm-suedtirol.com/de/unsere-leistungen/marke-suedtirol/drittanwender-und-merchandising/holz" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Details sind auf der Webseite von IDM abrufbar. </a><BR /><BR />Dazu gehören beispielsweise ein Meisterbrief, der Nachweis als Ausbildungsbetrieb zu fungieren, Kundenreferenzen, die eine positive Marktresonanz bescheinigen, sowie Nachhaltigkeitszertifizierungen und Investitionen in die Forschung und Entwicklung. <BR /><BR />Für jedes Kriterium gibt es eine bestimmte Punkteanzahl: Um die Marke tragen zu dürfen, muss man eine Mindestanzahl an Punkten erreichen, die von der Größe des Unternehmens abhängt.<BR /><BR />10 Pilotbetriebe qualifizierten sich bereits für die Marke: Das sind die Firmen Aster GmbH aus Jenesien, Barth aus Brixen, Damiani Holz&Co aus Brixen, Gruber Türen aus Bruneck, Intura aus Laas, Karl Pedross aus Bozen, Ligna Construct mit Sitz in St. Pankraz im Ultental, Prast OHG aus Unterinn, Rubner Türen aus Kiens und XTimber aus Deutschnofen.