<BR /> „Dies ist zentral, um nicht von Importen in diesem Bereich abhängig zu sein. Importe, die sicher nicht im Sinne der Nachhaltigkeit wären“, sagt Christian Egartner, Präsident des Baukollegiums Südtirol. Die Umweltausgleichsmaßnahmen müssten jedoch weiterhin gewährleistet werden.<BR /><BR />Ebenfalls positiv bewertet der Verband die im Gesetz verankerte, periodische Erhebung des Rohstoffbedarfs und der Versorgungslage. „Durch klare Daten und Fakten kann festgestellt werden, ob für die Versorgung Südtirols ausreichend mineralische Rohstoffe zur Verfügung stehen. Dadurch kann gegebenenfalls auch möglichen Preissteigerungen vorgebeugt werden, die sich durch eine Knappheit bzw. die Abhängigkeit von Importen ergeben würden“, so Christian Grünfelder, Präsidiumsmitglied des Kollegiums.<BR /><BR />Kritik übt das Baukollegium hingegen an der Streichung eines Passus im Gesetz. Dieser hätte vorgesehen, bei der Genehmigung neuer Gruben und Steinbrüche die Nachhaltigkeit anhand ihrer drei Dimensionen – ökologisch, sozial und wirtschaftlich – zu bewerten. Nach Ansicht des Baukollegiums sollte Nachhaltigkeit als Zusammenspiel aller drei Säulen verstanden werden.<BR /><BR />Zudem regt das Baukollegium an, die Erweiterung bestehender Torfstiche wieder möglich zu machen.