Bei Arxax begann alles vor einigen Jahren bei einem Südtirolurlaub: Elham Hassanzadeh – Studium in Cambridge und Oxford, Managerin im Energiesektor vom Nahen Osten bis nach Europa und Beraterin der Weltbank – verbrachte ihre Ferien im Eisacktal und blickte vom Fenster ihres Hotels auf die Brennerautobahn mit ihren endlosen LKW-Kolonnen.<BR /><BR />Damals zündete der Funke für ihre Idee, wie man Logistikunternehmen dabei unterstützen kann, ihre Flotten effizient und nachhaltig auf grüne Energie umzustellen, ins Besondere auf Wasserstoff. Heute, rund 3 Jahre später, ist aus ihrer Idee ein Start-up geworden.<BR /><BR /><b>Klares Ziel vor Augen</b><BR /><BR />Elham Hassanzadeh und Elizabeth Mc Namara, Head of Business Development and Marketing, entwickeln digitale Lösungen für die grüne Transformation von Transportunternehmen und Infrastrukturplanern.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="789725_image" /></div> <BR /><BR /> „In Südtirol haben wir den idealen Nährboden für unsere Geschäftsidee gefunden. Es gibt den Bedarf, die Kohlenstoffdioxid-Emissionen auf der A22 drastisch zu verringern, dazu die Kunden in Form von europaweit operierenden Logistikunternehmen, einen fortgeschrittenen Stand der Wasserstoff-technologie sowie die richtigen Ansprechpartner. Einer davon ist NOI Techpark, der sich mit seinem Level an Un-terstützungsleistungen und Innovation deutlich von vergleichbaren Strukturen in Italien abhebt“, erklären die beiden.<BR /><BR />„Unser Ziel ist es, unsere Technologie in Bozen zu entwickeln und von hier aus in die ganze Welt zu expandieren“.<BR /><BR /><b>Damit befasst sich FF Cosmetics</b><BR /><BR />Das zweite neu aufgenommene Start-up ist FF Cosmetics. Die beiden Apothekerinnen Francesca Peggion und Fabrizia Grimaldi, die sich in ihrer Forschung dem Einfluss der hormonellen Schwankungen von Frauen auf deren Haut, Lebensstil und Gefühle widmen, entwickeln auf den weiblichen Hormonzyklus zugeschnittene Kosmetik – etwas, das es in dieser Form in Italien bisher nicht gibt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="789728_image" /></div> <BR /><BR />Seit einem Jahr sind sie bereits auf dem Markt und wollen nun dank des Netzwerks im NOI ihre Produkte sowie das Businessmodell und die Finanzierungsstrategie weiterentwickeln. „Über den lvh sind wir zum NOI Techpark gekommen und erhoffen uns hier einen Entwicklungssprung für unser junges Unternehmen“, so die Gründerinnen.<BR /><BR /><b>„Südtirol entwickelt sich zunehmend zu einer Brutstätte für innovative Geschäftsideen“</b><BR /><BR /> Damit erhöht sich die Zahl der im NOI angesiedelten Start-ups auf 30, die dank der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Universität an der Verbesserung zahlreicher Schlüsselsektoren der Südtiroler Wirtschaft arbeiten, wie Tourismus, Mobilität, Landwirtschaft und grüne Energie.<BR /><BR />„Südtirol entwickelt sich zunehmend zu einer Brutstätte für innovative Geschäftsideen. Dabei freut es uns besonders, dass auch immer mehr Frauen den Weg des eigenen Business gehen. Im Incubator helfen wir den Start-ups, ihre Ideen weiterzuentwickeln, vernetzen sie mit Partnern, Mentoren und Investoren und ermöglichen ihnen den Zugang zu lokalen, nationalen und EU-Fördermitteln“, berichtet Hubert Hofer, Vizedirektor des NOI Techpark und Verantwortlicher des Start-up Incubator.