Samstag, 07. April 2018

Neue Währung im Obervinschgau

Jetzt steht es fest: Im Großraum Obervinschgau wird eine Regionalwährung parallel zum Euro eingeführt. Informationen dazu gab es bei einer Veranstaltung in Glurns.

Im Großraum Obervinschgau wird eine Regionalwährung parallel zum Euro eingeführt.
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Im Großraum Obervinschgau wird eine Regionalwährung parallel zum Euro eingeführt. - Foto: © shutterstock

Eines muss man klipp und klar sagen: Zu Beginn gibt es viele Bedenken gegenüber einer Regionalwährung. „Ist das legal?“, „Braucht man das überhaupt?“ oder „ So ein Schmarrn“ sind einige der Aussagen, die man zu hören bekommt. Das hört aber meist bald auf, wenn man mit Informationen zu einer Regionalwährung versorgt wird. Dann sehen auch eingefleischte Gegner, dass eine eigene Währung – parallel zum Euro, der natürlich weiter in Umlauf bleibt – viele Vorteile haben kann.

Es gibt grundsätzlich keine schwerwiegenden Nachteile, wurde bei einer Informationsveranstaltung in Glurns betont. Alles sei legal, die Verbuchung von Regiogeld an und für sich kein Problem. Man müsse sich nur darüber informieren, dann werde die Sache schnell klar, sagte Steuerberaterin Carmen Zwick. Die Vorteile einer Regionalwährung können hingegen sehr groß sein. Lokale Kreisläufe werden gestärkt, weil man das Geld nur in der Region ausgeben kann.

D/lie

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol