„Aus dieser Studie hat sich die Notwenigkeit eines Clusters für diesen Sektor ergeben“, so Hubert Hofer, Direktor des TIS innovation park. Der neue Cluster wurde heute auf einer Pressekonferenz in Bozen präsentiert. Analysen bestätigten, dass Gesundheit und Wohlbefinden einen immer höheren Stellenwert erhalten, so Hofer. Regional-authentische Produkte seien gefragt. Diesen Trend greift der Bereich Lebensmittel & Wohlbefinden des TIS auf. Laut einer „Studie zur Positionierung des Stärkefeldes Wellness & Vital“ hat Südtirol ein großes Potential, um neue Produkte und Dienstleistungen im Wellness- und Gesundheitssektor zu entwickeln.Ein neuer Cluster soll daher Südtiroler Unternehmen dieser Branche als Netzwerk für die Produkt- und Marktentwicklung dienen. Die Studie richtete ihre Aufmerksamkeit auf die alpinen Ressourcen „mit gesundheitlicher Bedeutung“. Dabei wurden wissenschaftliche Erkenntnisse beispielsweise über Honig, Latsche und Heu gesammelt. Dargestellt werden in der Studie die gesundheitlichen Aspekte und die theoretisch in Südtirol verfügbare Menge der jeweiligen Ressource. Zudem wurden 44 Südtiroler Unternehmer aus Handel, Handwerk und Dienstleistung aus dem Bereich Gesundheit und Wohlbefinden befragt. Ziel war es herauszufinden, inwiefern die Betriebe bereits natürliche Südtiroler Rohstoffe verwenden und wie deren wissenschaftlich belegten Wirkungen im Marketing berücksichtigt werden. Zusätzlich wurde erhoben, wie stark die Unternehmer untereinander oder mit Forschungseinrichtungen kooperieren und wie groß ihr Interesse an der Mitgliedschaft in einem Cluster ist. Insgesamt 42 der 44 befragten Unternehmer begrüßen die Gründung eines Clusters für den Bereich Wohlbefinden und Gesundheit. Der TIS innovation park gründete aus diesem Anlass den neuen Cluster mit Namen „Alpine Wellbeing“. Seit Anfang Oktober können sich Südtiroler Unternehmen verbindlich einschreiben. „Ziel des Cluster ist es, Südtiroler Unternehmen eine geeignete Plattform zu bieten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt“, sagt die neue Cluster-Verantwortliche Manuela Irsara.Im neuen Cluster haben diese Unternehmen nun die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen der Branche zu vernetzen und auszutauschen. Der Cluster dient zudem als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft, vermittelt Know-how und unterstützt bei der Produktentwicklung“, so Irsara weiter. Die gesamte Studie kann demnächst auf der TIS innovation park-Website herunter geladen werden. Informationen zum Cluster und zur Mitgliedschaft erteilt Manuela Irsara (manuela.irsara@tis.bz.it, +39 0471/068143).