Der Investor wolle „ganz klar das Wachstum fördern“, sagte eine Advent-Sprecherin am Samstag der dpa und bestätigte einen Bericht der „Wirtschaftswoche“.Advent stellte etwa das Vorrücken der Juweliersparte Christ ins Ausland in Aussicht. „Der deutschsprachige Markt, vor allem Österreich, ist eine Option, die sich geradezu aufdrängt“, sagte Geschäftsführer Ranjan Sen dem Magazin.Advent werde bei Bedarf auch Kapital stellen, „um größere Schritte zu gehen“ – etwa wenn es darum gehe, mit einem Partner nach Asien zu expandieren. Für die Douglas-Parfümerien sei eine verstärkte Expansion in der Türkei geplant. „Das sind alles Optionen, die für die Zukunft da sind“, sagte die Sprecherin. „Wenn es eine spannende Option zur Expansion im Ausland gibt, wird es nicht am Kapital scheitern.“Zu Douglas gehören neben Christ und den Parfümerien auch die angeschlagene Buchhandelskette Thalia, die Modekette AppelrathCüpper und die Hussel-Confiserien. Advent hat ein Übernahmeangebot von 38 Euro je Douglas-Aktie angekündigt. Mindestens 75 Prozent will sich der Investor sichern. Nach dem Vollzug des Angebots will sich die Douglas-Gründerfamilie Kreke indirekt mit 20 Prozent an der Bietergesellschaft beteiligen.dpa