Donnerstag, 25. Januar 2018

Niki Lauda: 50 Millionen Euro für Fluglinie

Niki Lauda hat laut einem Zeitungsbericht 50 Millionen Euro für die insolvente Fluglinie Niki bezahlt. Er habe kräftig nachgebessert und am Schluss mit insgesamt knapp 50 Millionen Euro überzeugt, schrieb der „Kurier“ am Donnerstag unter Berufung auf den Gläubigerausschuss. Die Summe setze sich aus dem Kaufpreis und einer Anschubfinanzierung für den Neustart zusammen.

Niki Lauda hat laut der Zeitschrift "Kurier" 50 Millionen Euro ausgegeben.
Niki Lauda hat laut der Zeitschrift "Kurier" 50 Millionen Euro ausgegeben. - Foto: © LaPresse

Über die Details den Kaufs, der nach einem Verhandlungsmarathon in Wien Dienstagfrüh besiegelt wurde, ist Stillschweigen vereinbart worden. Beim hinfällig gewordenen Verkauf von Niki in Deutschland hatte die IAG-Billigtochter Vueling insgesamt 36,5 Millionen Euro geboten, davon wären 20 Millionen Euro als Kaufpreis an die Gläubiger gegangen. Die restlichen 16,5 Millionen Euro hätten als Massekredit den Betrieb bis zum Neustart aufrechterhalten sollen.

Lauda sagte zum Kaufpreis am Dienstag in der ORF-Nachrichtensendung „ZiB2“: „Die Vueling ist mehr oder weniger bei ihrem Angebot geblieben und da musste man nicht mehr viel drauflegen.“ Auch Masseverwalterin Ulla Reisch bestätigte, dass der Preis gestiegen ist: „Erfreulicherweise konnte in einem 13-stündigen Bietverfahren in der Nacht von 22. Januar auf 23. Januar eine deutliche Ergebnisverbesserung für die Insolvenzgläubiger erreicht werden.“

apa

stol