Die Kontrolleure der Troika hätten eine vertrauliche Studie falsch interpretiert.„Die Zusammenfassung des Dokuments gibt keine Übersicht der wichtigsten Befunde des Berichtes“, heißt es in einer Erklärung der Zentralbank, die am Freitag in der zyprischen Presse veröffentlicht wurde.Dabei kämen die Experten der Troika auf Schlüsse, die es in dem Bericht gar nicht gebe.Ergebnis: Die internationale Presse sei zu falschen und verzerrten Schlussfolgerungen gekommen, hieß es weiter.Dieser Ansicht ist auch die Regierung, wie ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa sagte. „Jedes Problem, das es im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Geldwäsche gibt, wird sofort beseitigt“, hieß es.In der vertraulichen Studie, die in mehreren zyprischen Medien vergangene Woche erschien, wird der Kampf gegen die Geldwäsche auf Zypern als mangelhaft eingestuft.Den Bericht sollen die Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), die die Fortschritte des zyprischen Spar- und Reformprogramms kontrollieren, den Finanzministern der Eurogruppe am 10. Mai vorgelegt haben.Unter anderem wird darin festgestellt, dass die Gesetze zwar vorhanden seien, die Banken aber nicht ausreichend kontrollierten, wer hinter verdächtigen Konten stecke, heißt es im Bericht.dpa