Donnerstag, 28. Mai 2015

„Noch Potenzial für die nächsten Jahre“

Obwohl mittlerweile alle Seilbahnen auf Sommerbetrieb umgestellt haben, trafen sich kürzlich die fünf Skigebiete des Meraner Landes, um gemeinsam Rückblick auf die Wintersaison 2014/2015 zu halten.

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Foto: © D

„Die Schwäche des Meraner Winters besteht darin, dass der Begriff Meran touristisch heute vor allem für Sommertourismus und nicht für Winterurlaub steht“, heißt es in der Pressemitteilung der Marketinggesellschaft Meran. Nichtsdestotrotz entfallen von den jährlich rund 6,6 Millionen Nächtigungen rund 1,4 Millionen auf die Monate November bis April. Hierzu zählen auch die Besucher der Weihnachtsmärkte und jene Osterurlauber, die schon zum Wandern ins Meraner Land kommen.

„Wir sehen im Winter noch Potenzial für die nächsten Jahre, weil unsere fünf Skigebiete und auch Meran selbst vieles bieten, was Winterurlauber heute suchen“, so MGM-Direktor Thomas Aichner. Hierzu gehören die hohe gastronomische Qualität auf den Hütten sowie die Schneesicherheit im Ultental, dem Passeiertal und auf dem Schnalstaler Gletscher.

Um aus dem Meraner Winter ein starkes Produkt zu machen, haben die fünf Skigebiete mit den Skischulen, den Skiverleihen und den örtlichen Tourismusvereinen im Winter 2014/15 erstmals einen gemeinsamen Marketingpool gegründet. Das gebündelte Budget wurde von der MGM in den Märkten Deutschland und Italien gezielt investiert, um die Bekanntheit des Meraner Landes als Wintersportdestination zu stärken und ein Winterimage für die Region aufzubauen.

Im Fokus der Marketingaktionen standen wintersportaffine Internetportale, über die neue Gäste angesprochen wurden. Alle Partner äußerten sich beim Wintertisch zufrieden mit den Ergebnissen und wollen auch zukünftig geschlossen auf den Märkten auftreten. „Wenn unser Budget gebündelt eingesetzt wird, profitieren wir alle davon, weil wir mehr Menschen erreichen und untereinander ohnehin nicht in Konkurrenz stehen“, so Elmar Pichler Rolle, Direktor der Schnalstaler Gletscherbahnen.

„Der Wintertourismus“, so Aichner abschließend, „wird niemals den Umfang des Sommertourismus erreichen und das ist auch nicht unser Ziel. Vielmehr wollen wir sicherstellen, dass die Skigebiete und Winterorte auch zukünftig bestehen und sich für Einheimische und Gäste weiterentwickeln können.“

 

stol