Außerdem werden die Geschäftsanteile am Tunnel an die ÖBB Infrastruktur AG abgegeben. Der Beschluss erfolgte mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und SPÖ, sowie der FPÖ. Der Betrag wird nicht valorisiert. Ab 2015 wird jährlich ein Betrag von sechs Mio. Euro fällig.Nordtirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) unterstrich neuerlich, dass der BBT „kein Selbstzweck“ sei. Auch die Verlagerung des Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene müsse sichergestellt werden. Heftig kritisierte er die Opposition, die nur zuschauen wolle, wie das Geld „im Osten“ verbaut werde.SPÖ-Chef und Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner betonte, „der Kampf“ sei noch nicht zu Ende. Er versprach der Opposition, alles zu tun, damit es wirklich zu einer Verkehrsverlagerung komme. Der BBT sei das wichtigste Teilstück zu dieser Verlagerung.Der Chef des Transitforums Fritz Gurgiser betonte, in der EU entwickle sich der Gütertransit weg von der Schiene auf die Straße. Die Lösung der Transitverkehrsproblematik müsse im Interesse aller sein. Der Klubobmann der Liste Fritz, Bernhard Ernst sah „ein Millionengeschenk ohne Zulaufstrecken“ und forderte Verlagerungsgarantien ein. Bis auf Landesbudgetbeschlüsse sei noch nie ein derartig hoher Betrag vom Landtag freigegeben worden, kritisierte der Grüne Klubchef Georg Willi.