Nur wer einen negativen Test vorweist, soll ins Restaurant dürfen. <BR /><BR /><BR /><i>Von Barbara Varesco</i><BR /><BR /><BR />Die Landesregierung berät heute über weitere Öffnungen in Südtirol. Entscheidungen dürften aber nicht fallen, da diese nicht von Bozen, sondern vom römischen Ministerrat abhängen. Dieser müsste einem Antrag des Landes, aufgrund niedriger Infektions- und guter Impfdaten, die Gastronomie zu öffnen, stattgeben, doch schaut es derzeit nicht danach aus. Südtirols Restaurants sind immerhin seit 31. Jänner geschlossen. <BR /><BR />Wie gestern sowohl von Landesräten als auch vom HGV bestätigt wurde, wären die vorzeitigen Öffnungen allemal an eine Testpflicht gekoppelt. Nur wer einen negativen Test vorweisen kann, darf ins Restaurant – und sei es zu Mittag. „Wir waren immer für ein sicheres Öffnen. Für die Übergangszeit, bis am 1. Juni der grüne Pass der EU greift, geht uns das gut“, sagt HGV-Präsident Manfred Pinzger. <BR /><BR /><b>Tests auch für Geimpfte</b><BR /><BR />Der Testnachweis kann auch über die Nasenflügeltests erbracht werden, die ab nächster Woche breit angeboten werden sollen. Getestet werden müssen laut Tourismuslandesrat Arnold Schuler derzeit auch Personen, die bereits einen Impfschutz erhalten haben. „Sie haben im Falle einer Infektion zwar eine sehr niedere Viruslast, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sie Covid weitergeben. Leider hat Rom noch nichts Gegenteiliges in Protokollen festgehalten.“<BR /><BR />Indes war man gestern in der Landesregierung nicht amüsiert darüber, dass in einigen Hotels am Wochenende eingecheckte Südtiroler Gäste kräftig gefeiert haben sollen. Es sind zur Zeit nur sehr wenige Hotels offen, doch können auch wenige Gäste, die sich nicht an Regeln und Maskenpflicht halten, schnell die Zahlen wieder nach oben treiben. Nun sollen die Hotels mit Nasenflügeltests versorgt werden, um ihren Gästen einen sicheren Aufenthalt bieten zu können.<BR />