Dienstag, 29. Oktober 2019

Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien und Kaiser Alexander fusionieren

Die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers haben sich zur Obstgenossenschaft Laurin zusammengeschlossen.

Der Vorstand der neuen Obstgenossenschaft Laurin.
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Der Vorstand der neuen Obstgenossenschaft Laurin.

Kostenoptimierung durch Zusammenschlüsse ist auch in der Apfelwirtschaft das Gebot der Stunde: Am 1. Oktober 2019 fusionierten die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers zur Obstgenossenschaft Laurin. Der neue Betrieb ist eine der 11 Mitgliedsgenossenschaften des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften und lagert, verarbeitet und vermarktet im Verbund mit dem VOG etwa 60.000 Tonnen Äpfel pro Jahr, die von 1.141 Hektar angeliefert werden.

Bei der konstituierenden Vollversammlung der Obstgenossenschaft Laurin am 4. Oktober 2019 wurde Urban von Klebelsberg zum Obmann und Norbert Paoli zum Vizeobmann gewählt. Obmann des Kontrollorganes ist der Bozner Wirtschaftsberater Paul Schweitzer, Geschäftsführer ist Martin Egger.

Verschnaufpause gibt es für die Führung der OG Laurin allerdings keine, denn die Herausforderungen für die Apfelwirtschaft sind groß. Konkurrenz aus aller Welt und regelmäßige Überproduktionen verlangen eine ständige Verbesserung: Im Anbau bezüglich Sortiment und Produktionsmethoden, in der Lagerung und Verpackung stehen die Rationalisierung der Abläufe und die Kosteneinsparung im Mittelpunkt, in der Vermarktung geht um eine Konzentration des Angebotes.

Mittelfristig steht für die Obstgenossenschaft Laurin die Errichtung des neuen Hauptsitzes in Bozen Süd an, wo innerhalb August 2023 eine der modernsten und rationellsten Verpackungsstationen Europas entstehen wird.



stol