Montag, 05. März 2018

Obstwirtschaft: Gemeinsam in Richtung Nachhaltigkeit

Über den aktuellen Stand und die Zukunft der Südtiroler Obstwirtschaft haben sich Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler und Wirtschaftslandesrat und Landeshauptmann Arno Kompatscher mit Vertretern der Produzenten und Genossenschaften ausgetauscht.

Die Obstwirtschaft muss viele Faktoren unter einen Hut bringen.
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Die Obstwirtschaft muss viele Faktoren unter einen Hut bringen. - Foto: © D

Es gelte, bei aller Verschiedenheit der Anbauweisen zusammenzuschauen und verstärkt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen, unterstrichen Landesrat und Landeshauptmann. Schuler verwies auf die Plattform Pflanzengesundheit, mit der Synergien zwischen dem Versuchszentrum Laimburg und der Fakultät für Naturwissenschaften/Technologie an der Freien Universität Bozen aufgebaut werden. „Wir sind auf gutem Weg Richtung Nachhaltigkeit“, erklärte der Agrarlandesrat, „zentrales Thema ist es, die Pflanzen gesund zu halten und Probleme wie schädliche Insekten oder Pilze zu lösen.“

Die Zukunft der Südtiroler Obstwirtschaft werde zweigleisig sein, sagte Thomas Oberhofer, Obmann des Verbandes der Vinschgauer Obst- und Gemüsegenossenschaften VI.P, und die Probleme zwischen der umweltschonenden, naturnahen integrierten und der biologischen Anbauweise seien nicht so groß, wie sie nach außen manchmal dargestellt würden.

Daniel Primisser, Obmann des Bundes Alternativer Anbauer, verwies auf die Schwierigkeiten bei der Neuanlage von biologischen Anbauflächen.

Andreas Dichristin, Obmann der Arbeitsgemeinschaft für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, brachte das Verhältnis Landwirtschaft und Tourismus zur Sprache und betonte, Authentizität habe langfristig den größten Erfolg.

lpa/stol

stol