Montag, 22. Mai 2017

ÖBB verkaufen „Hellö“-Fernbus an deutschen Flixbus

Nicht einmal ein Jahr nach dem Start ziehen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) nun bei ihrer Fernbus-Schiene die Notbremse: Das „Fernbus-Start-up Hellö“ werde an den deutschen Konkurrenten Flixbus verkauft, haben die ÖBB am Montagvormittag mitgeteilt.

Das „Fernbus-Start-up Hellö“ werde an den deutschen Konkurrenten Flixbus verkauft.
Das „Fernbus-Start-up Hellö“ werde an den deutschen Konkurrenten Flixbus verkauft. - Foto: © APA/DPA

Der Vertrag zwischen ÖBB und Flixbus soll mit 1. Juni 2017 in Kraft treten, die gesamte Transaktion bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Arbeitsplätze der „Hellö“-Lenker seien gesichert, sie werden beim ÖBB-Postbus eingesetzt.

„Hellö“ war im Juli 2016 mit Fernbusverbindungen zu Billigpreisen etwa nach Berlin, München, Zürich und Venedig gestartet und kämpfte laut Medienberichten mit großen Verlusten.

apa

stol