„Fiskalische Konsolidierung ist notwendig, obwohl dies kurzfristig das Wachstum belasten könnte“, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag mit.Viele hoch verschuldete Länder im Währungsgebiet wollen mit einer strikten Sparpolitik ihre Haushaltsprobleme in den Griff bekommen und damit auch die Finanzmärkte beruhigen. Denn für viele dieser Staaten verteuerte sich die Refinanzierung deutlich. Griechenland und Irland erhalten deshalb bereits Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF).Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte nach Einschätzung der OECD bei ersten Inflations-Signalen ihre geldpolitischen Zügel anziehen. „Sobald Risiken für die mittelfristige Preisstabilität auftauchen, sollte der Stimulus der Geldpolitik zurückgenommen werden“, teilte die Organisation wichtiger Industrieländer mit. Für das laufende und das kommende Jahr erwartet die OECD jeweils ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent in der Euro-Zone. apa/reuters