Es geht dabei um den Bau von Dienstwohnungen für das Militär in Sterzing, die Technik im Tunnel "St. Daniel" in Auer, um den Ausbau des Kommunikationsnetzes zwischen Auer und Eppan sowie Sicherungsarbeiten an der Eggentaler Straße. Der größte der vier Aufträge betrifft den Bau von Dienstwohnungen für Militärangehörige auf dem Gelände der Kaserne Menini de Caroli in Sterzing. Diese Arbeiten sind Teil des Tauschpaktes zwischen dem Land Südtirol und dem Verteidigungsministerium und umfassen den Bau von Dienstwohnungen im KlimaHaus Standard B auf dem südlichen Teil des im Westen der Stadt gelegenen Kasernenareals. Geplant sind zwei sechsgeschossige Kondominien mit jeweils drei Wohnungen pro Geschoss. Der Auftrag wurde für 4,36 Millionen Euro vergeben. In der Ausschreibung war ein Gesamtbetrag von 6,5 Millionen Euro vorgegeben worden. Vergeben wurde auch der Auftrag für die technische Ausstattung des Tunnels "St. Daniel" im Bereich der neuen Umfahrung von Auer. Um den Auftrag mit einem ausgeschriebenen Gesamtbetrag 4,88 Millionen Euro hatten sich 15 Firmen beworben. Den Auftrag sicherte sich ein Unternehmen mit einem Preisangebot von 3,24 Millionen Euro, was einem Preisabschlag von fast 35 Prozent entspricht. Die Arbeiten, die unter anderem Beleuchtung und Belüftung umfassen, sind laut Ausschreibungsvorgaben im Laufe von maximal 196 Tagen durchzuführen. Mit einem Abschlag von nahezu 42 Prozent gewann ein Bauunternehmen den öffentlichen Wettbewerb zur Auftragsvergabe für die Verwirklichung des Kommunikationsnetzes zwischen Auer und Eppan. Das Unternehmen will die Rohre für die Kommunikationsleitungen um 920.000 Euro verlegen, wofür laut Ausschreibungsvorgaben 230 Tage zur Verfügung stehen. 24 Unternehmen hatten sich um den Landesauftrag beworben.Der vierte Bauauftrag betrifft Sicherungsarbeiten längs der Eggentaler Straße (SS 241) bei Kilometer 7,400 in der Gemeinde Karneid, die im Laufe von 240 Tagen durchzuführen sind. Die Firma, die den Auftrag gewonnen hat, will die Arbeiten um 890.000 Euro durchführen. Das kommt einem Preisabschlag von über 30 Prozent auf den Ausschreibungsbetrag von 1,22 Millionen Euro gleich. Um diesen Auftrag hatten sich 19 Firmen beworben.