Donnerstag, 09. April 2015

Öffentliche Aufträge für Tiefbauer unverzichtbar

Der Einsatz für bessere Rahmenbedingungen ist für die Tiefbaubranche nicht nur notwendig, sondern überlebenswichtig für die vielen Klein- und Mittelbetriebe. So lautet der Tenor einer Podiumsdiskussion.

Anton Maier, der Obmann der Tiefbauer im lvh.
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Anton Maier, der Obmann der Tiefbauer im lvh. - Foto: © STOL

Rudolf Pollinger, Direktor des Amtes für Wasserschutzbauten, Paul Profanter, Direktor des Amtes für Forstwirtschaft und Andreas Zöschg, Direktor des Amtes für Bergwirtschaft standen bei der Jahresversammlung mit Obmann Toni Maier am Podiumstisch.

Thema war, wie man durch die Vergabe von öffentlichen Tiefbauarbeiten Klein- und Mittelbetrieben aus ihrer momentanen wirtschaftlichen Klemme helfen könnte.

 

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Moderatorin Magdalena Steiner, Anton Maier, Andreas Zöschg, Rudolf Pollinger und Paul Profanter. Foto: lvh

„Neben einer stagnierenden Nachfrage in der Privatwirtschaft stellen die öffentlichen Aufträge gerade im Tiefbausektor eine wichtige Säule dar. Derzeit stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel“, unterstrich der Tiefbauerobmann.

Doch auch bei der Verwaltung werde der Sparstift angesetzt, bestätigten die drei Amtsdirektoren.

Obmann Maier deponierte das Anliegen der Kleinbetriebe, auch in Zukunft Regiearbeiten zu erhalten. Bei der Wildbauverbauung sei die allgemeine Auftragslage noch zufriedenstellend, während bei der Forst- und besonders bei der Bergwirtschaft sehr wenige Geldmittel zur Verfügung stehen, so die Runde.

Für die Zukunft stehen die Überarbeitung des Richtpreisverzeichnisses, Aussprachen über Straßeninstandhaltung und Winterdienst, Interventionen für die Einrichtung von Lagerplätzen und zur Vereinfachung der Tankstellenregelung, die Organisation von Kursen, die Meisterprüfung, das Thema Begleitschutz für Sondertransporte sowie ein Infoabend für „Hupferfahrer“ bezüglich der Neuregelung in der Wildbachverbauung auf dem Programm. 

stol

stol