Samstag, 31. Oktober 2015

Österreichs Pavillon bei Expo für Konzept ausgezeichnet

Die Mailänder Expo schließt am Samstagabend die Tore und Österreich kann eine positive Bilanz ziehen.

Foto: © LaPresse

Der Österreich-Pavillon hat bei der Weltausstellung den ersten Preis für das Konzept in der Kategorie der Pavillons unter 2.000 Quadratmetern erhalten. Der Preis wurde im Rahmen des sogenannten BIE-Tag, dem Tag des Internationalen Ausstellungsbüros (BIE), verliehen.

Die Jury begründete den Preis für den österreichischen Pavillon mit der „Wagnis der sinnlichen Erfahrung, in die die Besucher eingebunden sind“. Bei den Pavillons mit einer Fläche über 2.000 Quadratmetern eroberte Japan wegen der „harmonischen Kombination der Darstellung von Natur und technologischer Innovation“ den ersten Preis.

Der österreichische Pavillon hatte bereits Anfang Oktober eine Auszeichnung für sein nachhaltiges Architekturkonzept erhalten. Die Prämierung erfolgte im Zuge des Programm „Towards a Sustainable EXPO“ des italienischen Umweltministeriums und der Expo.

Bäume werden nach Südtirol gebracht

Der Österreich-Pavillon erfreute sich beim Expo-Publikum großer Beliebtheit. Über zwei Millionen Menschen besuchten den heimischen Auftritt. Die Innenfläche des nach oben offenen Pavillons ist mit Bäumen bepflanzt. So wollte Österreich das Thema Luft und seine Kompetenz im Bereich Energie, Technologie und Umwelt in den Vordergrund stellen. Am Bau waren über 30 österreichische Unternehmen beteiligt.

Nach Ende der Expo sollen die Bäume des Österreich-Pavillons zu Wiederaufforstungsprojekten nach Südtirol geführt werden. Die Fotovoltaik-Anlageltaik-Anlage, die den Pavillon mit erneuerbarer Energie versorgt, wird dem Lieferanten, der Firma Ökosolar aus Knittelfeld, zurückgegeben. Die Holzstruktur soll in Kärnten wiederverwendet werden.

apa

stol