Dienstag, 08. November 2016

OPEC drängt auf gemeinsames Förderlimit mit Nicht-Mitgliedern

Zur langfristigen Stabilisierung des Ölmarkts drängt das Ölkartell OPEC wichtige Nicht-OPEC-Länder zu einer gemeinsamen Fördergrenze. Der Schritt sei angesichts der zuletzt stark gefallenen Ölpreise notwendig. Nur so könne die auf Investitionen angewiesene Öl-Industrie geschützt werden, hat der Chef der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), Mohammed Sanusi Barkindo, am Dienstag in Abu Dhabi gesagt.

Am 30. November entscheiden die Öl-Minister der OPEC in Wien offiziell über ein geplantes Förderlimit.
Am 30. November entscheiden die Öl-Minister der OPEC in Wien offiziell über ein geplantes Förderlimit. - Foto: © shutterstock

Ende Oktober hatte sich die OPEC bei einem Treffen mit Nicht-OPEC-Ländern wie Russland und Brasilien in Wien nicht auf eine konkrete Vereinbarung über das Einfrieren der Produktion einigen können.

Die 14 Mitgliedsstaaten der OPEC hatten sich im September darauf geeinigt, die eigene Produktion auf 32,5 bis 33,0 Millionen Barrel pro Tag zu senken. Allerdings steht auch die individuelle Förderquote einzelner OPEC-Länder noch nicht fest.

Am 30. November entscheiden die Öl-Minister der OPEC in Wien offiziell über ein geplantes Förderlimit. Die Mitglieder des Kartells besitzen mehr als 80 Prozent aller förderbaren Ölquellen.

apa/dpa

stol