Für die Serienproduktion des 3,70 Meter kleinen Stadtflitzers gab das Opel-Management am Donnerstag in Eisenach den Startschuss. Der kleinste Opel, der jüngere Käufer ansprechen soll, ist Teil einer milliardenschweren Modelloffensive bis 2016, mit der der unter Überkapazitäten leidende Autobauer aus den roten Zahlen kommen will. Der Adam sei ein „Symbol für den Aufbruch“, sagte Opel-Interimschef Thomas Sedran. „Wir wollen in die Offensive gehen.“ Übernahmespekulationen durch den französischen Konzern Peugeot-Citroën wies er zurück.„Wir stehen nicht zum Verkauf. Wir haben eine Finanzierung über fünf Jahre“, sagte Sedran am Rande der Produktionspremiere. Beispiele in der Vergangenheit hätten gezeigt, dass Übernahmen in der Autobranche nicht erfolgreich ausgegangen seien. Der Vizechef von General Motors (GM) und Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky, der sich in Eisenach mit der Präsentation des schwarz-gelben Premieren-Autos begnügte, wies Verkaufsabsichten ebenfalls zurück. „Opel gehört zu GM und steht nicht zum Verkauf“, sagte Girsky der „Allgemeinen Zeitung Mainz“.dpa