Geschäftsleitung und Arbeitnehmer des zu General Motors (GM) gehörenden Konzerns einigten sich nach Angaben vom Donnerstag darauf, im Stammwerk in Rüsselsheim und im Komponentenwerk in Kaiserslautern jeweils an 20 Tagen bis zum Jahresende die Arbeit ruhen zu lassen. An beiden Standorten zusammen seien 9.300 Mitarbeiter davon betroffen. Die finanzielle Belastung der Arbeitnehmer soll dadurch in Grenzen gehalten werden, dass Opel das staatliche Kurzarbeitergeld aufstockt.„Der europäische Automobilmarkt bricht drastisch ein. Die sinkende Auslastung kann nicht mehr wie bisher durch den Einsatz von Korridorschichten und Gleitzeitguthaben kompensiert werden,“ erklärte Personalvorstand Holger Kimmes. Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug sagte, die Kurzarbeit sichere Arbeitsplätze.Das Motoren- und Getriebewerk der Opel Wien Gmbh in Wien Aspern ist von der Kurzarbeit des deutschen Mutterkonzerns nicht betroffen. „Das ist aktuell kein Thema“, betonte Sprecherin Elisabeth Schuller am Donnerstag auf APA-Anfrage. Den 1.900 Mitarbeitern komme zugute, dass Aspern den kriselnden europäischen Automarkt nicht so sehr zu spüren bekomme, da das Werk weltweit Motoren und Getriebe ausliefere.apa/reuters