Mit den anstehenden Osterferien steht für viele der nächste Urlaub vor der Tür. Laut Schätzungen der italienischen Hotelvereinigung Federalberghi planen rund zehn Millionen Italiener, über Ostern zu verreisen. Der Großteil (84 Prozent) entscheidet sich für Urlaub im eigenen Land, und mehr als 60 Prozent bevorzugen einen Kurztrip, wie eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands zeigt. Auch in Deutschland nutzen viele die Osterferien für einen Kurztrip. <h3> Südtirol hofft auf volle Betten</h3>In Südtirol sieht die Buchungslage kurz vor Beginn der Feiertage recht gut aus, heißt es auf Anfrage vom Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV).<BR /><BR />Laut dem HGV-eigenen Buchungsportal „Booking Südtirol“ sind die Anfragen für Ostern 2026 leicht gestiegen. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf die noch geöffneten Beherbergungsbetriebe in den Winterskigebieten zurückzuführen.<BR /><BR /> Vor allem Alta Badia, Gröden, Kronplatz und die Seiser Alm verzeichnen laut den Daten des Buchungsportals einen Zuwachs im Vergleich zu Ostern 2025. Aber auch in klassischen Frühjahrsdestinationen wie dem Meraner Land und dem Süden Südtirols ist die Buchungssituation positiv. „Insgesamt kann man deshalb von einem geglückten Start in die Frühjahrssaison reden“, analysiert HGV-Präsident Klaus Berger.<h3>Irankrieg sorgt für Planänderung</h3> Die Entwicklungen im Nahen Osten sorgen auch in der Reisebranche für zunehmende Unsicherheit, wie mehrere Urlauberumfragen zeigen. Laut einer Erhebung von Federalberghi gaben rund 22 Prozent der Befragten an, ihre künftigen Urlaubspläne aufgrund des Konflikts im Nahen Osten angepasst zu haben.<BR /><BR />Ähnliche Tendenzen zeigen sich auch in Deutschland: Für etwa ein Viertel der Deutschen hat der Iran-Konflikt Auswirkungen auf die Urlaubsplanung zu Ostern. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Online-Broker XTB gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TGM in der vergangenen Woche durchgeführt hat. Zehn Prozent hätten ihre Pläne bereits angepasst, etwa durch ein anderes Reiseziel. Insgesamt vier Prozent haben ihre Reise komplett storniert.